ASB übernimmt die Trägerschaft für die Begegnungsstätte in der Ellernstraße

Noch bis vor Kurzem war nicht klar, wie es mit dem Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt Barsinghausen (AWO) in der Ellernstraße weitergehen soll.

Jens Meier und Daniela Matthaei (von links) vom ASB, Bürgermeister Marc Lahmann und Günter Gottschalk von der AWO freuen sich das es in der Ellernstraße weiter geht
Foto: Frank Krüger/ASB

Seit mehr als fünfunddreißig Jahren betreibt der AWO nun schon die Begegnungsstätte in der Ellernstraße, die älteren Menschen nicht nur als Treffpunkt dient, sondern auch durch regelmäßige Veranstaltungen dafür sorgt, dass es den Besuchern nicht langweilig wird. So finden dort unter anderem regelmäßige Skat- und Romméspiele sowie Seniorennachmittage statt. Allerdings hatte der bisherige Träger den Mietvertrag mit der Kreissiedlungsgesellschaft Hannover (KSG) zum 31. Juli gekündigt und die AWO sah sich außerstande die Kosten allein zu stemmen und so drohte der mittlerweile schon traditionellen Einrichtung das Aus. Der AWO-Vorsitzende Günter Gottschalk trat in Gespräche mit der Stadt Barsinghausen und letztlich wurde ein Weg gefunden, wie diese wichtige Seniorenbetreuung fortgeführt werden kann. Der Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg (ASB) übernimmt in Zukunft die Trägerschaft für die Wohnung in der Ellernstraße und die AWO wird weiterhin als Untermieter die Möglichkeit haben, die Räume zu nutzen. „Wir wollen die Begegnungsstätte in der Ellernstraße weiter am Leben erhalten, weil die AWO dort bekanntermaßen eine gute Seniorenarbeit leistet", erklärt ASB-Kreisgeschäftsführer Jens Meier auf einer Pressekonferenz bei Bürgermeister Marc Lahmann. „Wir haben als Stadt ein großes Interesse daran, dass die Arbeit in der Ellernstraße fortgeführt wird", so Lahmann, der erwähnte, dass man vonseiten der Stadt immer gerne mit dem ASB zusammenarbeitet. Die Übernahme des Nordstadtquartiers in der Goethestraße durch den ASB ist laut Lahmann eines von vielen erfolgreichen Projekten. Der AWO-Ortsverbandsvorsitzende Günter Gottschalk zeigte sich ebenfalls erfreut darüber, dass man den ASB als Träger für den Treffpunkt der AWO gewinnen konnte. „Renate Schulz leistet dort eine hervorragende Seniorenbetreuung und ich bin froh, dass es weiter geht", so Gottschalk. Richtig los geht es in der Ellernstraße ab Mitte September und bis dahin erarbeitet der ASB ein Konzept für alle Bevölkerungsgruppen in Egestorf. Geleitet wird die Begegnungsstätte von der ASB-Betreuungsmanagerin Daniela Matthaei die auch das Konzept hierfür mit erstellen wird.