Jugendarbeit

Schulsanitätsdienst

Kleine und große Notfälle geschehen überall. Auch in der Schule. Egal ob im Klassenraum, beim Sportunterricht, auf dem Schulhof oder während einer Schulveranstaltung.

Acht Schüler stehen mit verbundenen Köpfen und Händen vor einer Schultafel. Darauf steht unter anderem: „Hautverletzung. Was tun?“

Wir machen Schulsanitäter fit, sodass sie ihren Mitschülern bei einem Unfall in der Einrichtung mit Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Seite stehen können

Dann wird schnelle und zielgerichtete Hilfe gebraucht. Das ist die Aufgabe freiwilliger Schulsanitä-terinnen und Schulsanitäter. Sie betreuen und versorgen Patienten im Schulalltag. Mit Wundversorgung, stabiler Seitenlage, dem Kühlen von Prellungen oder der Alarmierung des Rettungsdienstes können sie helfen, wenn es darauf ankommt.

Bei Unfällen oder plötzlichen Erkrankungen werden die ehrenamtlichen, ausgebildeten Schulsanis per Handy oder Lautsprecherdurchsage vom Sekretariat oder von Augenzeugen alarmiert. Sie holen schnell ihre Sanitätstasche aus dem Sanitätsraum und versorgen und begleiten den Verletzten. Anschließend dokumentieren sie den Einsatz. Außerdem begleiten die „Junior-Sanis" Schulveranstaltungen, betreuen den Sanitätsraum und überprüfen regelmäßig die Materialien. Und widmen sich mit ihrem Einsatz einer sinnvollen Aufgabe, die soziale Kompetenz fördert und Leben retten kann!

Junior-Sanis engagieren sich an 5 Schulen im Calenberger und Schaumburger Land

Im Calenberger und Schaumburger Land sind unsere jungen Retter derzeit an fünf Schulen aktiv: In Bückeburg an der Oberschule, am Gymnasium Adolfinum und in der IGS Helpsen. In Barsinghausen kümmert sich ein gemeinsames Team am Schulzentrum am Spalterhals um die Schüler der Lisa-Tetzner-Oberschule und des Hannah-Arendt-Gymnasiums. Insgesamt engagieren sich rund 50 Mädchen und Jungen an den fünf Bildungseinrichtungen.

So funktioniert die Ausbildung unserer jungen Retter

Unsere Junior-Sanis absolvieren einen Erste-Hilfe-Lehrgang und einen Aufbaulehrgang. Anschließend treffen sie sich – je nach Schulform - regelmäßig in Arbeitsgemeinschaften oder -kreisen. Hier vertiefen sie die Theorie, trainieren oder halten Einsatznachbesprechungen ab. Schüler/-innen ab 16 Jahren können darüber hinaus eine Sanitäts(helfer)prüfung ablegen.

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