Mit mehr Sicherheit durch die Pandemie

Bürgertestzentren

In unseren Bürgertestzentren können sich asymptomatische Bürgerinnen und Bürger kostenfrei, regelmäßig und durch medizinisches Fachpersonal auf das Coronavirus testen lassen. So können Infektionsketten durchbrochen werden, die sonst unentdeckt bleiben würden. Schützen Sie sich, Ihre Familie, Ihre Kollegen und andere Mitmenschen. Helfen Sie mit, die Pandemie einzudämmen.

ASB-Testzentren

BARSINGHAUSEN

ASB-Schnelltestzentrum Barsinghausen

  • Zechensaal, Hinterkampstr. 6, 30890 Barsinghausen (ab Montag, 21.06.2021 im ASB-Bahnhof Barsinghausen, Berliner Straße 8)
    montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr sowie sonnabends, sonntags und feiertags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sollten die Testpersonen bitte Geduld mitbringen und Abstand halten, falls sich Warteschlangen bilden. Wer sich kostenlos testen lassen möchte, muss seinen Personalausweis vorzeigen.
30 Minuten vor der Testung nichts essen, trinken und rauchen.

BREDENBECK

ASB-Schnelltestzentrum Bredenbeck

  • Dorfgemeinschaftshaus, Wennigser Str. 15, 30974 Wennigsen OT Bredenbeck
    donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sollten die Testpersonen bitte Geduld mitbringen und Abstand halten, falls sich Warteschlangen bilden. Wer sich kostenlos testen lassen möchte, muss seinen Personalausweis vorzeigen.
30 Minuten vor der Testung nichts essen, trinken und rauchen.

BÜCKEBURG

ASB-Schnelltestzentrum Bückeburg

  • ASB-Pflegezentrum, Bensenstraße 6 in 31675 Bückeburg
    montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, sonnabends 8 bis 14 Uhr, sowie sonntags und feiertags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
     
  • Fußgängerzone​​​​​​, Lange Straße 24, 31675 Bückeburg
    montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, sonnabends 8 bis 14 Uhr, sowie sonntags und feiertags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sollten die Testpersonen bitte Geduld mitbringen und Abstand halten, falls sich Warteschlangen bilden. Wer sich kostenlos testen lassen möchte, muss seinen Personalausweis vorzeigen.
30 Minuten vor der Testung nichts essen, trinken und rauchen.

HAGENBURG

ASB-Schnelltestzentrum Hagenburg

  • Mehrzweckhalle, Steinhuder-Meer-Str. 7 in 31558 Hagenburg​​​​​
    freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sollten die Testpersonen bitte Geduld mitbringen und Abstand halten, falls sich Warteschlangen bilden. Wer sich kostenlos testen lassen möchte, muss seinen Personalausweis vorzeigen.
30 Minuten vor der Testung nichts essen, trinken und rauchen.

OTTENSTEIN

ASB-Schnelltestzentrum Ottenstein

  • ASB-Pflegezentrum, Amtsstraße 16 in 31868 Ottenstein
    montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 14 – 16 Uhr geöffnet.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sollten die Testpersonen bitte Geduld mitbringen und Abstand halten, falls sich Warteschlangen bilden. Wer sich kostenlos testen lassen möchte, muss seinen Personalausweis vorzeigen.
30 Minuten vor der Testung nichts essen, trinken und rauchen.

Foto: Sven Grabe/ASB

Die Testdurchführung in unseren Testzentren erfolgt ausschließlich durch besonders geschultes, medizinisches Personal unter Einsatz von Testkits, die zur professionellen Anwendung vorgesehen sind und nachweislich die von Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und Robert Koch-Institut (RKI) festgelegten Kriterien für Antigen-Tests (BfArM-Listung) erfüllen. Die Testung ist unabhängig vom Wohnort der Testperson. Jeder kann sich bei uns testen lassen.

Anmeldung und Wartezeit

Die Testung ist für die Testpersonen derzeit kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum Nachweis der Identität halten Sie bitte ein gültiges, amtliches Ausweisdokument mit Lichtbild (Führerschein, Personalausweis) bereit.

Zusätzlich zur Wartezeit nach dem Test (ca. 20 Minuten) sollte je nach Besucheransturm ggf. eine Wartezeit eingeplant werden. Wartezeiten können verringert werden, in dem Sie sich das notwendige Formular für Ihre Einverständniserklärung herunterladen und vollständig sowei leserlich ausgefüllt und unterzeichnet mitbringen. Selbstverständlich stellen wir Ihnen die Formulare aber auch vor Ort zur Verfügung.

Bescheinigung

Sobald das Testergebnis vorliegt erhalten die gestesten Personen eine Bescheinigung über das Testergebnis sowie dem Datum und der Uhrzeit der Testung in Papierform oder per E-Mail. Bis zur Ausgabe der Bescheinigung müssen sich die Testpersonen im Testzentrum aufhalten.

Testergebnis und Verfahren

Negatives TestergebnisPositives Testergebnis
Bei einem negativen Testergebnis kann die Person das Testzentrum mit der Bescheinigung verlassen. Der Nachweis wird i.d.R. innerhalb der folgenden 24-Stunden anerkannt.Bei einem positiven Testergebnis werden die erfassten Personendaten sowie das Ergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet. Die gestestete Person muss einen PCR-Test durch einen niedergelassenen Arzt durchführen lassen. Die positv getestete Person wird über die Notwendigkeit der sofortigen Isolation (Quarantäne) aufgeklärt und darüber informiert, dass eine Erreichbarkeit für das Gesundheitsamt gewährleistet werden muss.

 

Im Testzentrum gelten die Corona-Regeln.

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Abstand halten.

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Maske tragen

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Hände desinfizieren/waschen

Als die Welt Kopf stand: Einblicke in 14 Monate mit Corona


Über ein Jahr Covid-19-Pandemie hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB-Kreisverbandes Hannover-Land/Schaumburg vor nie geahnte Herausforderungen gestellt: staatliche Vorgaben, die sich ständig änderten, jede Menge Vorschriften und Vorsichtsmaßnahmen, die eingehalten werden mussten. Von der Maskenpflicht für die Pflegekräfte und Fahrer über Sonderschichten und Sondereinsätze beim Testen bis hin zum Homeoffice für die Verwaltung – nichts war und ist mehr wie gewohnt. Hier ein Rückblick in unserer ASBewegt Extra als pdf-Datei.

Wo negativ gut ist – Ein Erstbesuch im ASB-Corona-Testzentrum

Wo negativ gut ist

Foto: Sven Grabe/ASB

Bevor ich eine Freundin besuche, lasse ich mich testen. Ich habe mir eine gute Zeit ausgesucht, denn vor dem Testzentrum ist keine lange
Schlange so wie beim letzten Mal. Als ich vor ein paar Wochen zufällig über den Zechen-Parkplatz ging, wusste ich noch nicht, dass hier das
Corona- Testzentrum eingerichtet war, und ich dachte tatsächlich im ersten Moment, dass eine Veranstaltung stattfände. Rückblickend natürlich eine total absurde Überlegung. Wann haben wir das letzte Mal für eine Veranstaltung Schlange gestanden?

Ich gehe also in Richtung Eingang, vor dem schon ein Mann in Warnweste wartet. „In der letzten Stunde gegessen, getrunken oder geraucht?“, fragt er mich, und im Vorbeigehen verneine ich. Dann fällt mir ein, dass mein Zähneputzen erst 20 Minuten her ist. Zählt das auch? Sofort verlangsame ich meinen Schritt, um am Ende hoffentlich auf die ganzen 30 Minuten zu kommen dem zeitlichen Mindestabstand, bevor man einen Schnelltest machen kann. Ein weiterer Mann in Warnweste deutet auf das Desinfektionsmittel und ich desinfiziere meine Hände betont langsam und wohl so gründlich wie noch nie zuvor. Jetzt muss ich meine Daten auf einem Blatt eintragen und dieses anschließend unterschreiben. Beherzt greife ich in den Behälter mit den Kugelschreibern. Erst beim Zurücklegen bemerke ich, dass es zwei Behälter sind, und zwar beschriftet. Ich habe natürlich in den gefasst, auf dem groß und deutlich „benutzt“ draufstand. Ich desinfiziere meine Hände erneut. Der Aufbau des Zechensaals erinnert mich ein wenig an einen Flughafen. Die Wege sind durch Bänder eingegrenzt, und über die Halle verteilt sitzen ASB-Mitarbeiter hinter Plastikscheiben wie an einer Art Schalter. Auch hier, so wie am Flughafen, händige ich den Menschen hinter der Scheibe meinen Personalausweis aus. Ich kenne die beiden Mädchen und begrüße sie freundlich. Doch ich bin mir nicht sicher, ob sie mich erkannt haben, schließlich sehe ich mit meiner Maske aus wie all die 236 Menschen, die bereits vor mir an diesem Tag hier waren. Diese Zahl erfahre ich durch das kleine Zettelchen, das mir nun unter der Scheibe zugeschoben wird. A236. Waren wirklich schon so viele Menschen hier? Es ist doch gerade mal 12:30 Uhr. An der nächsten Station muss ich ein bisschen warten, denn vor mir steht eine Mutter mit ihren beiden Kindern. Im Kopf gehe ich noch einmal die Zeit seit dem Zähneputzen durch: Inzwischen dürften es bereits 25 Minuten sein. Zum Glück möchte die Frau vor mir noch etwas klären. Es scheint irgendetwas mit ihren Augen zu tun zu haben, denn ständig macht sie diese Geste, als würde ein ganzer Wasserfall aus ihren Augen herauslaufen. Aus einzelnen Wortfetzen schließe ich, dass sie Bedenken hat, bei der Durchführung des Tests weinen zu müssen und dass ihre Tränen ansteckend sein könnten. Die Testerin – im Ganzkörper-Plastikanzug, mit Maske und einem Plastikvisier vorm Gesicht, – erklärt ihr, dass eine Ansteckung durch Tränenfluss unwahrscheinlich sei. Die Frau ist beruhigt und lässt mich erst einmal vor. Zuerst freue ich mich, doch dann fällt mir das Zähneputzen wieder ein. Dies dürfte jetzt bereits 28 Minuten her sein. Ob sich die zwei Minuten noch totschlagen lassen, bevor mir das Stäbchen in Rachen und Nase gesteckt wird? Ich lasse mich auf den orangen Plastikstuhl fallen und warte. Leider ist die Frau im Plastikanzug ziemlich schnell, sie scheint schon gut in Übung zu sein, und somit dauert es nicht länger als 30 Sekunden, bis das Stäbchen runter in meinen Hals wandert. Als es auch noch in meiner Nase herumgedreht wird, kommen mir die Tränen. Doch die Sorge darüber hat mir die Frau vor mir ja bereits genommen. Das war’s auch schon.

Geschätzte 29 Minuten nachdem ich mir die Zähne geputzt habe, betrete ich das Wartezimmer. Darin herrscht eine unangenehme Stille, und alle Augen sind auf mich gerichtet. So schnell wie möglich setze ich mich auf einen der freien Stühle. Die Frau mit ihren Kindern betritt ein paar Minuten später den Raum, und wie alle anderen schaue auch ich diesmal auf, denn die neuen Leute, die den Raum betreten, sind tatsächlich das Interessanteste, das in diesen 15 Minuten Wartezeit passiert. Jetzt werde ich doch ein bisschen nervös – was, wenn mein Test positiv ausfällt? Nachdem ein paar andere Nummern aufgerufen wurden, höre ich endlich die Nummer A236. Wieder begleitet von allen Blicken stehe ich auf und hole mir meinen Zettel vorne ab. Es ist ein bisschen wie die Zeugnisvergabe in der Schule, nur dass ich hier froh bin, das Wort „negativ“ auf dem Blatt zu lesen. Erleichtert verlasse ich den Saal. Warme Atemluft hat sich während des Wartens in meiner Maske gesammelt; ich freue mich schon aufs Zähneputzen!

Text: Inga, 17 Jahre