Planungen für 2020 laufen bereits

Samariter des Katastrophenschutzes des ASB ehren ihre Mitglieder

Auf ihrem ersten Dienstabend im neuen Jahr des Katastrophenschutzes des Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg (ASB) wurden unter anderem die fleißigsten Samariter des zurückliegenden Jahres für ihr ehrenamtliches Engagement vom Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Julia Mehlau geehrt.

Zugführer Dirk Meinberg (links) und Vorstandsmitglied Julia Mehlau ehren Justin Waltersdorff (vo.li.) Pascal Grahneis und Annika Klose

Foto: Frank Krüger/ASB

Lea Wottke (2te vo. re.) und Daniel Schirokow (3ter vo. re.) wurden ebenfalls ausgezeichnet

Foto: Frank Krüger/ASB

Barsinghausen. Hierbei hatte bei den Erwachsenen Pascal Grahneis mit 614,5 Dienststunden zum wiederholten Male die meisten Einsätze zu verzeichnen. Es folgten Justin Waltersdorff mit 420,75 Dienststunden und Annika Klose auf Platz drei mit 254,5 Dienststunden. Bei den Jugendlichen unter 18 Jahren war Lea Wottke mit 364,5 Stunden die fleißigste Samariterin gefolgt von Patrik Ronschke mit 337,75 Stunden und Daniel Schirokow mit 331,75 Stunden. Neben einer Urkunde gab es für alle Geehrten einen Einkaufsgutschein. Im Jahr 2019 leisteten die insgesamt 94 Samariter (Vorjahr 91) des Katastrophenschutzes in Barsinghausen 9.272. Dienststunden (Vorjahr 9.657) aufgeteilt auf Ausbildungen, Dienstabende, Wachdienste und natürlich viele unterschiedliche Einsätze in der Region. Zwar ist die Zahl der Dienststunden gegenüber dem intensiven Vorjahr insgesamt etwas geringer aber mit 816 Einsätzen haben die Mitglieder 54 Dienste mehr als im Jahr 2018 geleistet. Bei den Wachdiensten waren die Samariter häufig auch überregional unterwegs und unterstützten unter anderem die Konzerte von Pink und der Band Kiss sowie die Spiele der Fußballvereine Hamburger Sportverein und Hannover 96. Weiterhin wurden Veranstaltungen auf dem Schloss Marienburg, das Mera Luna Festival, der Christopher Street Day in Köln, der Kölner Karneval sowie das Stadtfest in Barsinghausen begleitet. Besonders in Erinnerung geblieben ist bei den Samaritern der Einsatz des Katastrophenschutzes sowie der Staffel der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) beim Feuer in Großgoltern zum Jahresende. Im Jahr 2020 stehen schon wieder etliche Dienste auf dem Programm und die Samariter des Katastrophenschutzes planen unter anderem die Anschaffung zweier Mannschaftstransportwagen, den Ausbau der Sanitätsstation sowie die Fortführung der Qualifizierungsmaßnahmen der Rettungskräfte. Weiterhin soll im Sommer ein Gerätewagen Betreuung in Betrieb genommen werden. Zum Ende des Dienstabends dankte Zugführer Dirk Meinberg allen Mitgliedern des Katastrophenschutzes für ihr Engagement. „Ohne eure erbrachten Leistungen und euren Einsatz wäre Vieles nicht möglich“, so Meinberg abschließend.