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Große Rettungsübung des ASB gemeinsam mit Samaritern aus Hamburg

Besuch aus Hamburg: Bei einer großen Rettungsübung haben die Samariter der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg (ASB) erstmals gemeinsam mit Samaritern des ASB-Hamburg-West geübt.

Am Ende waren alle Beteiligten zufrieden mit dem Verlauf der Rettungsübung.

Foto: Frank Krüger/ASB

Das Übungsszenario sah vor, dass bei einer Verpuffung an einer Starkstromleitung etliche Personen verletzt worden sind, so dass es zu einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV) kam die geborgen und versorgt oder gegebenenfalls in Krankenhäuser verbracht werden mussten. Um die Übung noch realistischer zu machen, gab es neben den Verletztendarstellern sogar einige Störer, die den Hilfskräften zwischendurch immer wieder mal ihre Arbeit noch schwerer machten. Maxim Erdmann, Leiter der realistischen Unfalldarstellung (RUD) des ASB-Hannover-Land, hatte diese Übung ausgearbeitet und organisiert und SEG-Gruppenführer Maximilian Walpert war der Einsatzleiter der Übung auf dem Gelände der Firma Gartenservice Nils Huschke. Der Kontakt zu den Hamburger Samaritern kam durch gemeinsame Dienste wie unter anderem bei Heimspielen des Hamburger SV zustande, bei denen die Barsinghäuser Samariter regelmäßig aushalfen. Daher wurde in Hamburg der Plan gefasst, die Kollegen aus Barsinghausen zu besuchen und das Ganze dann auch mit einer Übung zu verbinden. „Wir freuen uns, endlich mal wieder einen MANV zu üben, denn die Gelegenheit gibt es nicht so oft“, erklärt Christin Maack, Gruppenführerin der SEG-Hamburg-West, die mit rund 20 Samaritern und Samariterinnen sowie drei Fahrzeugen aus Hamburg gekommen waren. Laut Maack ist so ein Übungseinsatz realistischer, weil man mit fremden Kräften arbeiten muss, die man eben nicht so gut kennt wie die Kollegen sonst. „Gleichzeitig lernt man aber auch neue Leute oder neues Material kennen“, ergänzt Christin Maack. Im Anschluss an die Übung wurde noch gemeinsam gegrillt und dabei ließ man den anstrengenden, aber schönen Tag noch einmal Revue passieren, bevor sich die Hamburger Samariter wieder auf den Weg in die Heimat machten. Sowohl der Übungs- als auch der Einsatzleiter der SEG zeigten sich absolut zufrieden mit dem Verlauf der Übung und dankten allen Beteiligten sowie Nils Huschke für das zur Verfügung stellen seines Betriebsgeländes.