Corona: 400 Masken

Seniorenrat und Landfrauen übergeben selbst genähte Masken

Der Seniorat Barsinghausen war dem Aufruf des Arbeiter-Samariter-Bundes Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg (ASB) gefolgt und ist am Mittwochnachmittag zu den Samaritern gekommen, um eine stattliche Anzahl an dringend benötigten Gesichtsmasken zu übergeben.

Horst Petersmann vom Seniorenrat übergibt die Masken an Bettina Richter vom ASB

Horst Petersmann vom Seniorenrat übergibt die Masken an Bettina Richter vom ASB

Foto: F. Krüger/ASB
Gundel Seegers (links) übergibt die genähten Masken der Landfrauen an ASB-Mitarbeiterin Aylin Frenzel

Gundel Seegers (links) übergibt die genähten Masken der Landfrauen an ASB-Mitarbeiterin Aylin Frenzel

Foto: F. Krüger/ASB
Gisela Maas vom Seniorenrat hatte die Idee dazu und der DRK-Shop hat für das Projekt die Stoffe zur Verfügung gestellt. Der Seniorenrat hat die notwendigen Nähmaterialien besorgt und schon ging es los. Rund 20 freiwillige Helfer waren schnell gefunden, die in kürzester Zeit 400 Masken hergestellt haben. Friedrich Prasse sowie Horst Petersmann vom Seniorenrat waren gemeinsam mit Waltraud Schmidt vom DRK-Shop zum Kreisverband gekommen, um die Masken an Jens Meier und Bettina Richter vom ASB zu übergeben. Diese Masken werden nun noch einmal gewaschen sowie einzeln vakuumverpackt und den Mitgliedern der „Solidarischen Pflegeinitiative Calenberg“ zur Verfügung gestellt. Diese Initiative ist ein Netzwerk von Pflegedienstanbietern und Seniorenheimen aus den Bereichen Wennigsen und Barsinghausen. Unter der Leitung des ASB-Kreisverbandes soll unter anderem die Versorgung mit Schutzmaterial und Desinfektionsmittel während der Corona-Krise sowie mit ausreichendem Personal sichergestellt sein. „Diese 400 Masken sind ein toller Beitrag, mit dem wir rund zwei bis vier Wochen auskommen werden“, so ASB-Kreisgeschäftsführer Jens Meier, der allen Unterstützern dankte. Zwar bieten die selbst genähten Masken nicht den allerbesten Schutz und schützen kaum den Träger selbst, aber die FFP2 oder FFP3 Schutzmasken sind laut Meier derzeit auf dem Markt kaum zu bekommen. Etliche Masken werden auch täglich vom Fahrdienst des ASB benötigt, um die Patienten als auch die Fahrer zu schützen. Leider sind Masken auf dem Markt nur schwierig zu bekommen und daher hatte der ASB bereits im März die Bevölkerung aufgerufen, die Samariter mit selbst genähten Masken zu unterstützen. Die Resonanz auf diesen Aufruf war laut Bettina Richter beeindruckend. „Wir haben schon etliche Masken bekommen, aber der Bedarf ist nach wie vor vorhanden“, so Richter. Erst in der letzten Woche hatte Gundel Seegers vom Landfrauen-Verein Barsinghausen rund 350 selbst genähte Masken an den ASB übergeben.