Krippe für 15 Mädchen und Jungen im U3-Bereich

Stadt und ASB schließen Betriebsführungsvertrag für Krippe in Kirchdorf

Die Stadt Barsinghausen und der Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) haben einen Betriebsführungsvertrag geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, dass der ASB-Kreisverband auf einem Grundstück an der Egestorfer Straße in Kirchdorf eine Krippe baut und anschließend auch betreibt.

Freuen sich über den Abschluss des Betriebsführungsvertrages für die neue Krippe in Kirchdorf: Dr. Friedbert Mordfeld, Vorsitzender des ASB-Kreisverbandes Hannover-Land/Schaumburg, der Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Jens Meier und Bar-singhausens Erster Stadtrat Dr. Thomas Wolf.

Freuen sich über den Abschluss des Betriebsführungsvertrages für die neue Krippe in Kirchdorf: Dr. Friedbert Mordfeld, Vorsitzender des ASB-Kreisverbandes Hannover-Land/Schaumburg, der Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Jens Meier und Bar-singhausens Erster Stadtrat Dr. Thomas Wolf.

Foto: Bettina Richter/ASB

BARSINGHAUSEN. „Wir haben den Vertrag schon so frühzeitig geschlossen, damit unser Partner Planungssicherheit für die Errichtung der Krippe hat“, sagt der Erste Stadtrat Dr. Thomas Wolf, der die Kooperation gemeinsam mit den ASB-Vertretern Dr. Friedbert Mordfeld und Jens Meier unterzeichnet hatte. Er hoffe außerdem, dass die Stadt dadurch ihren Teil zu einer möglichst schnellen Inbetriebnahme beitrage, unterstrich Dr. Thomas Wolf.

Für die Stadt ist der ASB-Kreisverband als Betreiber einer Betreuungseinrichtung indessen kein unbekannter: Die Organisation betreibt bereits den Kindergarten „Baschelino“ an der Hannoverschen Straße. „Wir haben nur gute Erfahrungen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund gemacht“, erklärt Dr. Thomas Wolf. In den vergangenen Jahren habe sich eine vertrauensvolle Partnerschaft entwickelt und die jetzt geschlossene Vereinbarung sei Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung.

In der geplanten Krippe sollen 15 Mädchen und Jungen im U3-Bereich von zwei Erziehern und einem Sozialassistenten betreut werden. „Wir werden insgesamt jedoch vier Stellen zu besetzen haben, denn wir müssen natürlich auch für Krankheitsfälle und bei Urlauben eine Vertretungskraft zur Verfügung haben“, sagte ASB-Geschäftsführer Jens Meier.

Aus Sicht des Ersten Stadtrates sei ein großer Pluspunkt der geplanten Einrichtung der zentrale Standort: „Die Anbindung über die Egestorfer Straße und die Landstraße ist optimal, sodass die Krippe sicherlich nicht nur für Eltern aus Kirchdorf, sondern auch aus anderen Teilen der Stadt wie beispielsweise den angrenzenden Teilen Egestorfs gut erreichbar sein wird. Aufgrund der Bahnhofsnähe stehen außerdem auch Parkplätze in der Nähe zur Verfügung“, betonte Dr. Thomas Wolf.

Die Krippe wird nach Einschätzung von Jens Meier insgesamt rund 700.000 Euro kosten, wobei ein Drittel des Betrages durch Zuschüsse bereitgestellt werden soll. „Wir haben vom Land Niedersachsen bereits die Zusage erhalten und die Gespräche mit der Region Hannover sind positiv verlaufen“, berichtete der ASB-Geschäftsführer. Als Betriebsbeginn für die Krippe, die den Namen „Kirchelino“ erhalten soll, peilt die Organisation den 1. August 2020 an. „Das ist allerdings ein sehr sportliches Ziel, weil wir beispielweise vom Verlauf des Winters abhängig sind“, sagte Jens Meier. Zuversichtlich stimme ihn, dass alle notwendigen Genehmigungen bereits erteilt worden seien. „Jetzt fehlt nur noch die Förderzusage von der Region Hannover, damit wir mit den Bauarbeiten starten können“, machte der ASB-Geschäftsführer deutlich.

Quelle: Stadt Barsinghausen

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